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Risikoaufklärung: Im Unterkiefer gibt es einen ein
längs durch das Kiefer in einem Kanal verlaufenden Ast des
Trigeminus-Nerven. Bei
Beschädigung dieses Nervs oder des Kanals, kann es zu Nervirritationen auch
Schmerzen oder zum teilweisen oder totalen Ausfall des Nerven kommen. Die
sensorischen Fähigkeiten im Versorgungsbereich des Nervs fallen aus, die
untere Lippe der betroffenen Gesichtshälfte ist gefühllos für Wochen Monate
Jahre oder immer. Meist jedoch erfolgt eine teilweise oder totale Heilung. |
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sehr selten:
Bei ungewöhnlich verästelten langen Wurzeln kann es im Oberkiefer
bei der Weisheitszahnextraktion zu einem Abriss der umliegenden
Knochenstruktur kommen. (siehe Bild). Dies kann zu starken nur in einer
Klinik stillbaren Blutungen führen.
Ragen die Wurzeln der Oberkieferzähne weit in die darrüberliegende
Kieferhöhle, so entsteht eine
Verbindung zwischen Mund und Nase über die Kieferhöhle. Beim
Schnäuzen würde man sich also in den Mund pusten. Nach der Extraktion wird
deshalb ein Nasenblastest durchgeführt und gegebenenfalls das
Extraktionsloch zugenäht. Als Komplikation wäre eine chronische Entzündung
der betroffenen Kieferhöhle zu befürchten. Obwohl die Eröffnung der
Kieferhöhle kein sehr seltenes Ereignis ist, sind Entzündungen danach
relativ selten und heilen wenn man sie sofort behandelt gut aus.
Beim Implantat wird sogar manchmal sogar gewollt in die Kiefernhöhle
implantiert, wenn der Knochen bereits stark geschwunden ist. Dies wird mit
einem Sinuslift (Auffüllen der Höhle mit Knochenmaterial) bewerkstelligt.
Bekannte Risiken bei der Extraktion von Weisheitszähnen und Kieferoperationen und Implantat.
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Zahnarzt Dr. Junk :
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